Tipps zum Mückenschutz im In- und Ausland

Die richtige Kleidung
In der Dämmerung sind die kleinen Biester besonders aktiv. Mit langärmeligen Shirts und langen Hosen reduzieren Sie die Angriffsfläche. Wählen Sie am besten helle Stoffe aus Leinen oder Baumwolle. Feste Schuhe schützen die Füße.
Mückenspray richtig anwenden
Mückensprays werden auf unbedeckte Haut aufgebracht – z.B. auf Nacken, Handgelenke und Knöchel. Beachten Sie die angegebene Schutzdauer und sprühen Sie bei Bedarf nach. Falls Sie auch Sonnencreme verwenden, tragen Sie diese etwa 30 Minuten vor dem Repellent auf.
Stehende Gewässer meiden
Seen, Teiche und Wassergräben werden von Mücken als Brutstätte genutzt. Da die blutsaugenden Stechinsekten gerade dort oft in Schwärmen auftreten, sollte man daher die Umgebung von stehenden Gewässern besser meiden.
Lockstoffe wegduschen
Mücken „fliegen“ auf unsere Körperausdünstungen – von Schweiß werden sie geradezu magisch angezogen. Mit einer erfrischenden Dusche lassen sich die verräterischen Lockstoffe wegspülen. Vorsicht: Die Insekten finden auch viele Düfte in Duschgel & Co. attraktiv. Besser sind offenbar herbe, zitrushaltige Duftnoten.
Mückennachwuchs vermeiden
Mücken legen ihre Eier im Wasser ab. Wenn Sie im Garten oder auf dem Balkon keine Mücken züchten wollen, drehen Sie Gießkannen und andere Behältnisse, die draußen gelagert werden, um. Dann kann sich kein Wasser drin sammeln. Die Regentonne sollte mit einem Insektenschutzgitter abgedeckt werden.
Für stichfreie Nächte sorgen
Ein Moskitonetz, das über dem Bett befestigt wird, hält die Quälgeister fern. Ein Ventilator verwirbelt die Körpergerüche und kann es den Mücken erschweren, den Weg zu ihrem „Opfer“ zu finden. Und falls eine Klimaanlage vorhanden ist: Mücken werden bei kühleren Temperaturen stechfaul.
Mückenstich – was tun?
Falls doch einmal eine Mücke zusticht, lautet das oberste Gebot: Nicht kratzen! Ansonsten kann sich die Wunde entzünden. Besser ist es, die Stelle rund um den Stich sanft zu klopfen. Außerdem können kühle Auflagen oder Salben den Juckreiz lindern. Bei unklaren Symptomen ist ein Arztbesuch wichtig.
Auf die Vorbereitung kommt es an
Informieren Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die Risiken vor Ort. Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes können Sie nachlesen, ob für Ihr Reiseziel reisemedizinische Hinweise zu beachten sind. Über verfügbare Schutzimpfungen und die Malaria-Prophylaxe beraten Hausarzt oder Tropenmediziner.
Auch an Zecken denken
Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen – und das nicht nur hierzulande, sondern auch in vielen Urlaubsregionen wie Schweden, Österreich und Norditalien. Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die Situation vor Ort und schützen Sie sich.
Wann zum Arzt?
In Risikogebieten für Malaria, Dengue & Co. Müssen unklare Symptome wie Fieber oder Abgeschlagenheit ärztlich abgeklärt werden. Das gilt auch, wenn sich diese nach der Rückkehr einstellen. Treten nach einem Zeckenstich Hautrötungen, Fieber und anderen Beschwerden auf, ist ebenfalls ein Arztbesuch wichtig.
Pflichttext
Repellents vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.


